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Gesundheitsdaten

Digitale Arzt-Arzt-Kommunikation: Übermittlungswege und -inhalte

Im Jahresvergleich der Nutzung digitaler Übertragungswegen wie Mail/KV-Connect zwischen Arztpraxen und die auf digitalem Wege übermittelten Inhalte lässt sich kein klares Muster ausmachen. Ärzte bzw. Psychotherapeuten nutzen für die digitale Kommunikation unter Kollegen am häufigsten die E-Mail: 45 % 2018 bzw. 51 % 2019 der Praxen greifen auf dieses digitale Medium zurück. Alle anderen Formen der digitalen Kommunikation wie Messenger-Dienste/SMS, Videokonferenzen oder Online-Chats kommen dagegen deutlich seltener zum Einsatz, allerdings ist ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Je spezialisierter die Ärzte sind, desto häufiger kommunizieren sie über E-Mail.

Von anderen Einrichtungen der ambulanten Versorgung empfangen die Arztpraxen vor allem Labordaten in digitaler Form, sofern sie digital Daten austauschen. Dies trifft weiterhin auf mehr als zwei Drittel von ihnen zu. Vor allem Hausarztpraxen sind weitestgehend darauf eingestellt, gefolgt von den interdisziplinär tätigen Praxen. Deutlich seltener ist der digitale Empfang von Befunddaten, Arztbriefen oder Bildmaterial zur Diagnostik in den Arztpraxen. Ein erheblicher Anteil der Arztpraxen empfängt keinerlei digitale Daten von anderen ambulanten Einrichtungen. Digitaler Empfang von Daten ist vor allem in größeren Praxen – gemessen an der Zahl der dort tätigen Ärzte – verbreitet

Quelle: PraxisBarometer Digitalisierung 2018/2019 (N=1.764/2.099), IGES/KBV