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Gesundheitsdaten

Generika: Steigende Verordnungen, konstante Umsätze

Nach Ablauf des Patentschutzes für das Originalpräparat dürfen auch andere Hersteller ein Arzneimittel mit demselben Wirkstoff auf den Markt bringen. Weil dann keine Entwicklungskosten mehr anfallen, können die Zweitanbieter das Produkt mit gleicher Zusammensetzung zu einem niedrigeren Preis anbieten: Sie bringen dann ein „Generikum“ auf den Markt.

Obwohl der Trend steigender Generikaverordnungen anhält, erhöht sich der Umsatzanteil an den gesamten Arzneimittelausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht in gleicher Weise.

Die Verordnungen aller Nicht-Generika machen insgesamt fast 24 Prozent aus, ihr Umsatzanteil allerdings ist mit fast 64 Prozent mehr als 1,7 mal so hoch wie der von Generika.

Quelle: Arzneiverordnungsreport, Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO)