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Gesundheitsdaten

Digitale Arzt-Arzt-Kommunikation: Übermittlungswege und -inhalte

Aus dem PraxisBarometer 2018 lässt sich auch die Nutzung von digitalen Übertragungswegen wie Mail/KV-Connect zwischen Arztpraxen und die auf digitalem Wege übermittelten Inhalte ablesen. Ärzte bzw. Psychotherapeuten nutzen für die digitale Kommunikation unter Kollegen am häufigsten die E-Mail: 45 % der Praxen greifen auf dieses digitale Medium zurück. Alle anderen Formen der digitalen Kommunikation wie Messenger-Dienste/SMS, Videokonferenzen oder Online-Chats kommen dagegen deutlich seltener zum Einsatz (2% bis 7% Anteil an digitaler Kommunikation). Je spezialisierter die Ärzte sind, desto häufiger kommunizieren sie über E-Mail: 53% der interdisziplinär tätigen nutzen dies. Bei den Hausärzten sind es 38%.

Von anderen Einrichtungen der ambulanten Versorgung empfangen die Arztpraxen vor allem Labordaten in digitaler Form. Dies trifft auf mehr als zwei Drittel (69%) von ihnen zu. Vor allem Hausarztpraxen sind weitestgehend darauf eingestellt (86%), gefolgt von den interdisziplinär tätigen Praxen (73%). Deutlich seltener ist der digitale Empfang von Befunddaten (17 %), Arztbriefen (13%) oder Bildmaterial zur Diagnostik (11%) in den Arztpraxen. Etwas mehr als ein Viertel (26 %) der Arztpraxen empfängt keinerlei digitale Daten von anderen ambulanten Einrichtungen. Digitaler Empfang von Daten ist vor allem in größeren Praxen – gemessen an der Zahl der dort tätigen Ärzte – verbreitet.

Quelle: PraxisBarometer Digitalisierung 2018 (N=1.764), IGES/KBV