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Gesundheitsdaten

Meist weniger als 10 Betten pro Belegarzt

Der Belegarzt ist ein Vertragsarzt, der im Rahmen seiner ambulanten Tätigkeit auch die Möglichkeit hat, seine Patienten in einem Krankenhaus stationär zu behandeln. Dazu ist kein arbeitnehmerähnliches Verhältnis zu einem Krankenhausträger notwendig. Er schließt entsprechende Vereinbarungen mit Krankenhäusern, die ihm gegen Entgelt Belegbetten (inkl. der Versorgung durch Pflegekräfte) zur Verfügung stellen. Die Anzahl der Belegärzte in Deutschland ging in den vergangenen Jahren zurück. Im Jahr 2008 gab es 5.859 Belegärzte, im Jahr 2017 noch 4.797.

Die Arztgruppe mit den meisten Belegärzten ist die Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, die mehr als ein Viertel aller Belegärzte im Jahr 2017 ausmachte, gefolgt von der Frauenheilkunde mit rund 14 Prozent. Mehr als drei Viertel aller Belegärzte haben weniger als 10 Belegbetten, nur rund 8 Prozent der Belegärzte verfügen über mehr als 20 belegbare Betten.

Quelle: Statistische Informationen aus dem Bundesarztregister, KBV

Quelle: Statistische Informationen aus dem Bundesarztregister, KBV